Die perfekte Stellenanzeige schreiben – Beispiele, Tipps und Checkliste [2021]

Stellenanzeige schreiben - leicht gemacht. Wir zeigen Ihnen (Schritt für Schritt), wie Sie schnell und einfach attraktive Ausschreibungen erstellen. So erreichen und überzeugen Sie potentielle Bewerber*innen im Web.

Als Recruiter*in sind Sie ständig auf der Suche – doch heute werden Sie fündig!

Unser Leitfaden zeigt, wie Sie im Handumdrehen die perfekte Stellenanzeige schreiben.

1. Schlechte Jobtitel vermeiden mit Beispielen

Der Erfolg Ihrer Stellenanzeige steht und fällt mit dem richtigen Jobtitel, dem Herzstück eines jeden Inserats. Es gibt zwar keine universale Zauberformel, doch ein paar Grundlagen aus dem Personalmarketing, die wahre Wunder bewirken können.

Damit Ihre Stellenanzeige von den richtigen Kandidat*innen gefunden wird, muss die Positionsbezeichnung präzise formuliert sein. Der Jobtitel „Buchhalter*in – Schwerpunkt Bilanzierung“ drückt klar aus, wer gesucht wird. Zumindest für potentielle Wunschkandidat*innen.

Präziser Jobtitel für eine perfekte Stellenanzeige

Aus Angst vor zu wenig Rücklauf werden Berufsbezeichnungen jedoch häufig verallgemeinert oder fallen gut gemeinter Kreativität zum Opfer.

Allgemeiner, schlechter Jobtitel für die perfekte Stellenanzeige

Weder potentielle Kandidat*innen noch Google können mit „Motivierter Zahlenninja (m/w/d)“ etwas anfangen.

Kreativer, schlechter Jobtitel für die perfekte Stellenanzeige

Auch der „Accountant“ klingt verlockend schick und „very international“, wird aber im Vergleich zur/zum alt bekannten „Buchhalter*in“ deutlich weniger gesucht.

Englischer, schlechter Jobtitel für die perfekte Stellenanzeige

Sonderzeichen wie *, (, /, oder – sind für die geschlechtsneutrale Formulierung Ihrer Stellenanzeige oder zur Präzisierung der Tätigkeit vollkommen in Ordnung. Aber auch hier gilt: Kreativität und Übermut sind fehl am Platz.

Sonderzeichen im Jobtitel gutes Beispiel, schlechtes Beispiel

Apropos fehl am Platz: Großbuchstaben sind ebenfalls ein absolutes No-Go – ausgenommen sind Eigennamen, die grundsätzlich großgeschrieben werden (z. B. VW, SAP etc.).

Großbuchstaben im Jobtitel schlechtes Beispiel

Auch Angaben zu Arbeitsort und Arbeitsausmaß haben im Jobtitel grundsätzlich nichts zu suchen. Bis auf wenige Ausnahmen: Denn für den Handelsvertreter ist der Zusatz „Gebiet Norditalien“ ebenso wichtig wie die Information für die Online-Marketing-Managerin, dass es sich um ein „Praktikum“ handelt.

Guter Jobtitel für die perfekte Stellenanzeige

Tipp: Prüfen Sie Ihre Jobtitel nach diesen Gesichtspunkten und verschieben Sie unwesentliche Informationen aus dem Titel in jene Felder, die wirklich dafür vorgesehen sind!

Weniger ist oft mehr. Damit Ihre Stellenanzeige optimal angezeigt wird, sollte Ihr Jobtitel nicht länger 60 Zeichen (inklusive Leerzeichen) sein.

Da bei Online-Kampagnen teilweise nur die ersten 40 Zeichen sichtbar sind und der restliche Titel mit „...“ abgekürzt wird, gilt die Faustregel: Das Wichtigste zuerst.

Optimale Länge Jobtitel für die perfekte Stellenanzeige in soziale Medien

Die Stellenanzeige „Online-Marketing-Manager*in – YouTube und Instagram" ist 51 Zeichen (inklusive Leerzeichen) lang. Auch, wenn die letzten Zeichen abgeschnitten werden, ist klar zu erkennen, wer wofür gesucht wird.

Der perfekte Jobtitel ist:

  • Max. 60 Zeichen (inkl. Leerzeichen) lang
  • Präzise und klar formuliert

Der perfekte Jobtitel verzichtet auf:

  • Verallgemeinerungen
  • Unternehmensinterne Bezeichnungen
  • Abkürzungen
  • Überflüssige Sonderzeichen

Den kompletten Leitfaden mit allen Tipps, Beispielen und aktualisierter Checkliste finden Sie hier: Der perfekte Jobtitel für Ihre Stellenanzeige.

5 Tipps für den perfekten Jobtitel Infografik

Bei aller Kürze: Achten Sie darauf, dass Sie keine essentiellen Informationen streichen! Der Jobtitel „Online-Marketing-Manager*in“ hätte zwar nur 27 Zeichen, aber die Zusatzinformation „YouTube und Instagram“ ist wichtig und stört nicht.

2. Mehr Bewerbungen dank Jobdetails und strukturierten Daten

Je mehr Rahmenbedingungen Sie in Ihrer Stellenanzeige angeben, desto mehr geeignete Kandidat*innen werden Sie erreichen.

Übrigens: Auch Google for Jobs mag strukturierte Daten und belohnt Ihre Liebe zum Detail mit zusätzlicher (kostenloser) Sichtbarkeit.

Beim Arbeitsausmaß wird zwischen Vollzeit und Teilzeit unterschieden.

Besonders die Generationen „Z“ und „Y“ schätzen Flexibilität sehr.

Sofern das auch für Ihre ausgeschriebene Stelle gilt, sprechen Sie das selbstbewusst an! Egal ob „32 Stunden“, „25 – 30 Stunden“ oder „80 Prozent“ – Hauptsache, Sie kommunizieren transparent.

Guter Jobtitel für die perfekte Stellenanzeige

Die Stelle, die Sie ausschreiben, ist befristet? Dann muss Ihnen klar sein, dass eine Anstellung auf Zeit viele abschreckt!

Klar, manchmal geht es nicht anders und dann ist das vollkommen in Ordnung. Doch nicht selten nutzen Unternehmen Befristungen als Hintertüren, um sich gegebenenfalls unkompliziert (und legal) von Mitarbeiter*innen zu trennen.

Spoileralarm: Das wissen auch Ihre potentiellen Wunschkandidat*innen.

Für alle Anstellungsarten gilt: bleiben Sie transparent!

Wenn Sie Praktikant*innen für einen Sommerjob, Lehrlinge zur Ausbildung im Betrieb oder befristete Handelsvertreter*innen suchen, dann kennzeichnen Sie das in Ihrer Stellenanzeige bzw. nutzen Sie die dafür vorgesehenen Felder bei der Erstellung der Online-Jobanzeige!

Anstellungsarten im Überblick:

  • Festanstellung
  • Befristete Anstellung
  • Lehrstelle
  • Arbeitnehmer*innenüberlassung
  • Freie Mitarbeit/Projektmitarbeit
  • Handelsvertreter*innen
  • Praktikum

Sie fahren auf der Überholspur und suchen schon heute Mitarbeiter*innen für übermorgen? Damit Sie potentielle Kandidat*innen nicht enttäuschen, sollten Sie den Arbeitsbeginn „in drei Monaten“ am Ende des Jobtitels erwähnen.

Arbeitsbeginn im Jobtitel gutes Beispiel

Die Stellenanzeige „Buchhalter*in - Schwerpunkt Bilanzierung ab September“ wird dadurch zwar 53 Zeichen (inklusive Leerzeichen) lang. Das ist allerdings nicht weiter schlimm. Warum? Weil Bewerber*innen das Buchhaltungs-Inserat inklusive der Spezialisierung „Bilanzierung“ trotzdem finden, und der späte Starttermin beim Öffnen der Anzeige direkt ins Auge sticht. Das ist transparent. Das passt!

Der Arbeitsweg spielt eine zentrale Rolle bei der Wahl des Arbeitgebers.

Es dürfte kaum verwundern, dass Geheimniskrämerei bei der Angabe des Arbeitsortes (z. B. Südtirol statt Sterzing) nicht – wie vielleicht erhofft – zu mehr Bewerbungen führt.

Zeitaufwand um Arbeitsplatz zu erreichen in Südtirol in Minuten pro Wegstrecke Infografik

Das Gegenteil ist der Fall und in etwa gleich hilfreich, wie eine schwammige Gehaltsangabe – nämlich überhaupt nicht (aber dazu später mehr).

Was glauben Sie, auf welche Anzeige sich mehr richtige Kandidat*innen bewerben werden?

Genaue Arbeitsort in der Stellenanzeige - gutes Beispiel

Natürlich, der Mangel an Fach- und Führungskräften stellt Firmen mit weniger attraktivem Unternehmenssitz zunehmend vor Herausforderungen. Eine mögliche Lösung?

Seien Sie Vorreiter*in und machen Sie einen etwaigen Standortnachteil zum Beispiel mit durchdachten Benefits (wie 4-Tage-Woche bei gleichbleibendem Stundenausmaß, Home-Office, flexible Arbeitszeiten etc.) wieder wett!

Mittarbeiter*innen lieben Flexibilität und plötzlich stört dann auch der längere Arbeitsweg nicht mehr ...

Mitarbeiter*innen im Außendienst sind nicht durchgehend bei Kund*innen. Angebotslegung, Telefonate und Absprachen mit Kolleg*innen erfolgen dann doch meistens an einem Schreibtisch in der Firma – bzw. dort, wo der Arbeitstag startet! Kommunizieren Sie das auch!

Arbeitsort in der Stellenanzeige gutes Beispiel, schlechtes Beispiel

Um Kosten zu sparen, werden Stellenanzeigen gerne zusammengefasst. Das kann man so machen, wenn man zumindest den jeweiligen Standort angibt.

Arbeitsort in der Stellenanzeige gutes Beispiel, schlechtes Beispiel

Im „War for Talents", dem Kampf um die besten Arbeitnehmer*innen, überzeugen Sie weder mit einer fehlenden noch mit einer schwammigen Gehaltsangabe. Auch hier gilt: Transparenz ist Trumpf.

Potentielle Mitarbeiter*innen tauschen sich heute ausgiebig in ihrem Bekanntenkreis über Gehälter aus und sind bestens informiert (dem Internet sei Dank).

Seien Sie sich dessen bewusst! Was kann schon passieren, wenn Sie sich das vermeintliche Übel zur Tugend machen und als Marketingchance nutzen?

Quicktipp Gehaltsangabe: Trauen Sie sich ehrliche Angaben zu machen! Sie suchen schließlich Ihre Wunschkandidat*innen!

Wenn Kandidat*innen nicht überzeugen, wäre doch auch das Mindestgehalt zu viel ... oder?

Mit einer realistischen Gehaltsangabe im Jobinserat schaffen Sie sich Wettbewerbsvorteile und stärken zudem langfristig Ihre Attraktivität als Arbeitgeber langfristig und nachhaltig.

3. Aufgaben und Anforderungen in der Stellenanzeige

Die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau ist schwer – und schwer verbreitet. Potentielle Kandidat*innen durch lange Auflistungen im Aufgabenbereich abzuschrecken oder mit Floskeln (z. B. breites Aufgabenfeld, herausfordernde Tätigkeit etc.) zu langweilen leider auch.

Fassen Sie sich kurz, formulieren Sie knackig! Beschränken Sie sich auf die wichtigste(n) Hauptaufgabe(n)!

Erwähnen Sie Besonderheiten (z. B. häufige Reisen, Führungsverantwortung etc.) und führen Sie sich vor Augen: Spätestens jetzt muss für Bewerber*innen klar sein, worum es in ihrem zukünftigen Traum-Job tatsächlich geht.

Checkliste Aufgabenbereich:

  • Maximal 5 Aufzählungszeichen anführen
  • Präzise, aber einfache Sprache verwenden
  • Übersichtlich bleiben
  • Wichtige Hauptaufgaben zuerst nennen
  • Besondere Tätigkeiten (Reisen, Mitarbeiter*innenführung) erwähnen

Zu den Anforderungen gehören auch die Grundvoraussetzungen – die sogenannten „Hard Facts“. Diese sind für die Stelle unverzichtbar.

Bei LKW-Fahrer*innen zum Beispiel der C-Führerschein, bei Ärzt*innen das Medizinstudium. Je spezieller und umfangreicher die Tätigkeit, desto mehr Qualifikationen müssen Kandidat*innen mitbringen.

Checkliste Anforderungen:

  • Maximal 5 Aufzählungszeichen anführen
  • Formale Qualifikationen angeben
  • Spezielle Fach- und Sprachkenntnisse (z. B. Buchhaltungsprogramm DATEV, oder Firmensprache Englisch) erwähnen
  • Geforderte Berufserfahrung angeben
  • Keine Floskeln wie "tüchtig", "fleißig" etc. verwenden

Hinterfragen Sie jedoch sämtliche Zusatzanforderungen, um viele Bewerbungen zu bekommen.

Mal ehrlich … benötigt Ihre Wunschkandidatin im Online-Marketing denn wirklich einen Hochschulabschluss in BWL? Oder jahrelange Erfahrung mit Adobe Photoshop? Vergessen Sie die eierlegende Wollmilchsau und konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche!

4. Mit authentischen Benefits passende Mitarbeiter binden

Es sind die Kleinigkeiten, die heute über die Wahl des Arbeitgebers entscheiden. Je präziser Ihr Versprechen ist, desto eher wird Ihre Stellenanzeige überzeugen. Seien Sie authentisch!

Checkliste Benefits:

  • Flexible Arbeitszeiten
  • Möglichkeit von Home-Office
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Aufstiegschancen
  • Überdurchschnittliches Gehalt
  • Team-Events
  • Besondere Leistungen wie Firmenwagen, Kantine etc.

Kommunizieren Sie auf Augenhöhe! Textpassagen mit Überschriften wie „Wir bieten dir“, „Ihre Perspektive“ oder „So bringen wir Sie weiter“ signalisieren Wertschätzung. Das schätzen auch die Bewerber*innen!

5. Kandidaten mit einem einfachen Bewerbungsprozess überzeugen

Komplizierte, langwierige und technisch aufwändige Bewerbungsverfahren sind out. Das waren sie eigentlich schon immer. Allerdings gab es bis dato keine wirkliche Alternative.

Wussten Sie, dass Bewerber*innen für die Zusammenstellung ihrer Bewerbungsunterlagen pro Stellenanzeige durchschnittlich 64 Minuten benötigen?

Durchschnittliche Zeitaufwand zum Erstellen der Bewerbungsunterlagen in Minuten Infografik

Höchste Zeit, dass Sie Ihren Recruiting-Prozess optimieren! Bieten Sie Ihren Wunschkandidat*innen einfache, unkomplizierte Bewerbungsverfahren mit einer positiven Candidate Experience. Kommunizieren Sie transparent und klar!

Verzichten Sie – wenn möglich – auf mühsame (Zwangs-)Registrierungen und fordern Sie gegebenenfalls Unterlagen nach! Vermeiden Sie die Top 7 Unannehmlichkeiten im Bewerbungsprozesse und schließen Sie Ihre Stellenanzeigen mit einem prominent platzierten „Jetzt bewerben“-Button (Call to Action).

Call-to-Action in der Stellenanzeige Grafik

Mit der Angabe von Ansprechpartner*innen samt unterschiedlicher Kontaktmöglichkeiten signalisieren Sie Wertschätzung und zeigen: Hier arbeiten echte Menschen und keine Roboter.

Natürlich ist es bequem, wenn Bewerbungsunterlagen komplett und vollautomatisch – ohne zusätzlichen Aufwand für Sie als Recruiter*in – im System hinterlegt werden.

Maximal bequem wird es aber erst, wenn sich auch die richtigen Kandidat*innen auf die jeweiligen Stellen bewerben. Geben Sie Kandidat*innen keine Gründe für einen Bewerbungsabbruch im Bewerbungsprozess.

Mit dem Anforderungsprofil fachliche und persönliche Kompetenzen definieren

Erstellen Sie ein Anforderungsprofil! Definieren Sie Fachkompetenzen und Fähigkeiten die Bewerber*innen mitbringen müssen, damit die offene Position bestmöglich besetzt werden kann.

Wenn Sie nicht wissen wo anfangen empfehlen wir Ihnen unseren Artikel wie Sie Schritt für Schritt ein Anforderungsprofil erstellen (plus Vorlage).

Anforderungsprofil erstellen - Beispiel technischer Zeichner

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit – wenn möglich gemeinsam mit aktuellen oder ehemaligen Stelleninhaber*innen, beziehungsweise ausgewiesenen Expert*innen.

Besprechen Sie das Anforderungsprofil auch mit allen (Mit-)Verantwortlichen – es bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Stellenanzeige!

Richtige Recruiting Kanäle für die Veröffentlichung der Stellenanzeige finden

Sie kennen das Prinzip „Viel hilft viel“, das auch bei der inflationären Schaltung von Stellenanzeigen allzu oft praktiziert wird. Doch Sie wissen auch: Viel zu inserieren kostet viel. Zeit, die Sie nicht haben und Geld, das Sie besser in Ihr Kerngeschäft investieren.

Umso wichtiger ist es, dass Sie sich genau überlegen, wo, wie und wen Sie wirklich suchen – und zwar bevor Sie die eigentliche Stellenanzeige schreiben.

Grenzen Sie die Kanäle für Ihre Suche ein! So sparen Sie Kosten und steigern Ihre Erfolgsaussichten. Im Kampf um die besten Talente ist es an der Zeit, festgefahrene Recruiting-Strategien zu überdenken, abzulegen und neu auszurichten.

Weg von „Post & Pray“ – hin zu einer modernen Personalgewinnungsstrategie. Wie Südtiroler*innen nach ihrem Job suchen? Hier sind die Top 10 Informationskanäle bei der Jobsuche in Südtirol.

Beliebte Informationskanäle bei der Jobsuche in Südtirol Infografik

Früher konnten Recruiter*innen jede x-beliebige Stellenanzeige veröffentlichen, die Hände im Schoß falten und regelrecht zusehen, wie sich der Briefkasten bzw. E-Mail Posteingang mit Bewerbungen füllte.

Daher auch die Bezeichnung „Post & Pray“. Doch der Arbeitsmarkt ist im Wandel. Gute Arbeitskräfte sind rar und hart umkämpft.

Inzwischen ist der Arbeitsmarkt „kandidat*innenzentriert“: Dank einem Überangebot an ausgeschriebenen Stellen können sich qualifizierte Bewerber*innen ihren zukünftigen Arbeitgeber meist aussuchen.

Ihr oberstes Ziel muss daher sein herauszufinden, wo Ihre Wunschkandidat*innen nach ihrem neuen Job suchen (sowohl off- als auch online). Wie Sie die richtige Mischung an Recruiting-Kanälen finden, erklären wir an anderer Stelle.

Was nützt das teure Inserat in der regionalen Tageszeitung, wenn potentielle Bewerber*innen die Zeitung nicht lesen? Oder eine aufwendige Social Media-Kampagne auf Facebook, wenn der gesuchte Lehrling seine Zeit lieber auf Instagram oder TikTok verbringt?

Mobile First - Jobsuchende am Smartphone abholen

Wer seine Stelleninserate für Smartphones optimiert, hat gute Chancen, im War-for-Talents die Nase vorne zu behalten.

In anderen (Unternehmens-)Bereichen längst angekommen und umgesetzt (Hallo Onlinehandel <3), gibt es immer noch Unternehmen, die potentielle Bewerber*innen mit unübersichtlichen und „immobilen“ Stellenanzeigen vergraulen.

Die Jobsuche ist mobil! Digital Natives suchen sich ihre Jobs heute zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Ihr Wunsch? Sich auf ausgeschriebene Stellen bequem und mit wenigen Klicks direkt vom Smartphone aus zu bewerben. Selbst wenn sie gerade unterwegs sind. Die Jobsuche nach Endgeräten im Überblick.

Jobsuche nach Endgerät in Südtirol Infografik

Das A und O der Mobile-Optimierung – egal ob Karriereseite, Stellenanzeige oder Bewerbungsformular – ist das Responsive Design.

Mobile Jobsuche in Südtirol - metajobs.it

Sprich, die lesefreundliche Darstellung Ihrer Stellenanzeige auf jedem x-beliebigen Display (ob Laptop, Tablet-PC oder Smartphone).

Quicktipps Stelleninserat:

  • Inhalte reduzieren
  • Schriftbild anpassen
    • Schriftart
    • Schriftgröße
    • Abstände
  • Verlinkungen von Drittanbietern prüfen
  • Keine Bilder und PDFs verwenden
  • Mit einem Call to Action (CTA) schließen

Durch reduzierte Inhalte und ein angepasstes Schriftbild wird Zoomen überflüssig und der Lesefluss nicht unterbrochen.

Damit Kandidat*innen die Bewerbung nicht auf der Zielgeraden abbrechen, empfiehlt es sich, den gesamten Bewerbungsprozess für mobile Endgeräte zu optimieren. Von der Karriereseite bis hin zum Bewerbungsformular.

Quicktipps Bewerbungsformular:

  • Login-Zwang vermeiden
  • Benutzerfreundliches Bewerbungsformular anbieten
  • One-Click-Bewerbung andenken
  • Mit Call to Action schließen

Ihr Motto muss sein: Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Verzichten Sie im Bewerbungsformular durch Bilder und PDFs. Sie verursachen lange Ladezeiten und sind für die Anzeige am Smartphone schlichtweg ungeeignet.

Achten Sie darauf, dass auch Ihr Bewerbungsformular mit einer prominent platzierten Handlungsaufforderung (Call to Action, CTA) schließt.

Call-to-Action in der Stellenanzeige Grafik

Für das Bewerbungsformular gilt folgende Faustregel: Fragen Sie nur jene Informationen ab, die unbedingt notwendig sind.

Bewerber*innen können zusätzliche Angaben gegebenenfalls nachreichen.

Stellenanzeige schreiben - Checkliste mit 30 praktischen Tipps zum Abhaken

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Stellenanzeige schreiben - Checkliste mit 30 Tipps Infografik